Im Bannkreis des Mondes

Titel: Im Bannkreis des Mondes

Autor: Lucy Monroe
Erhältlich auf: Amazon
Seitenanzahl: 352
Von mir vergebene Sterne(Bestergebniss= 10): 6,5
Inhaltsangabe (Klapptext): Talorc ist ein stolzer Werwolf. Wenn es nach ihm ginge, würde er niemals heiraten. Doch als er der dickköpfigen Abigail begegnet, ändert sich alles. Eine wahre Herausforderung, denn auch sie hängt an ihrer Freiheit. Kann eine Nacht voller Leidenschaft alles ändern?

Schreibstil: Lucy Monroe ist eine sehr erfahrene Autorin und das man macht sich auch in ihren Büchern bemerkbar.

!! Achtung hier wird erzählt wie das Buch endet und worauf die Handlung hinausläuft!!
Inhalt: Talorc, der Laird der Sinclairs, soll die Engländerin Abigail heiraten. Natürlich ist er nicht begeistert davon, was er nicht weiß ist, dass Abigail seit ihrem 10. Lebensjahr taub ist. Ihre Stiefschwester Emily, die mit dem Laird der Balmoral verheiratet ist (1. Teil), war bisher ihre einzige Stütze in der Familie. Ihre Mutter behandelt sie mit Verachtung und schreckt auch nicht vor Schlägen zurück. Für Abigail ist diese Heirat die einzige Chance, ihrer Familie zu entfliehen, deshalb stimmt sie zu. Was Abigail nicht weiß ist, dass Talorc ein Werwolf ist. Als die beiden sich kennen lernen, ist Talorc und sein Wolf sofort sehr angetan von Abigail. Sie hat gelernt, ihren "Makel" zu verbergen, so dass es kaum jemanden gibt, der weiß, dass sie taub ist. Sie hat gelernt normal zu sprechen und von den Lippen zu lesen. Nachdem sie Talorc geheiratet hat, traut sie sich nicht im zu gestehen, dass sie taub ist, weil sie Angst hat, er könnte sie verstoßen. Durch Zufall kommt er hinter ihr Geheimnis und ist gekränkt, weil sie ihm nicht vertraut, doch er muss seine verletzten Gefühle beiseiteschieben, denn Abby schwebt in Lebensgefahr.

13.1.15 17:50

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Diny / Website (13.1.15 18:53)
Liebe ist im richtigen Leben schon eine recht komplizierte Sache, auch mit oder ohne kapriziösen Werwölfen oder andren mythischen Sagengestalten und im Prinzip lebt jeder hinter einer Maske, die er gerne bereitwillig, nur allzu gern ablegen möchte, doch die Größte aller Befürchtungen liegt dort draußen in der richtigen Welt. Abby fürchtet sich ihre Hülle fallen zu lassen, ihr Schutzschild, ihr Schneckenhaus zu verlassen weil sie bisher nur Kränkung, Verrat und Mißachtung erfahren hat. Das Buch habe ich nicht gelesen aber ich kann mich mit der scheuen und eingeschüchterten Protagonistin identifizieren, weil wir im Grunde doch stets vor uns selber davonlaufen, um doch zurückgehalten zu werden. Wir wenden uns ab, vor uns, vor Anderen, vor dem Spiegel in und außerhalb unsres Wesens und dabei wollen wir einzig nur in den Arm genommen werden. Vielleicht irre ich mich, für mich hingegen scheint ihre Taubheit auch metaphorisch gemeint, weil sie Welt mit tauben Ohren auf sie reagiert und wer will in eine Welt hören, die einen bloß geringschätzt, straft, einem Fehler aufzwingt, die man nie begangen hat, nur weil man keine Geduld und Fürsorge für ihre Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume aufbringen will, um bis in die innere Seele einer Person zu sehen. Wir, mein Bruder und ich, kennen das Gefühl mißverstanden, geächtet, fortgedrängt und dafür mit der drakonischen Taub- und Blindheit des Lebens verurteilt zu werden. Die Welt kann ein bunter, freudstrahlender Ort sein ebenso dunkel, düster, kalt und leer. Doch insgeheim, wenn ich mir ein Herz fasse, tief einatme und meinen Gefühlen vertraue, weis ich um unsre gemeinsame Stärke und dann ist alles nur halb so schwer. Kummer entsteht, Kummer vergeht; Kummer leitet und Kummer läßt den Blick innwendig kehren, bis auf den tiefsten aller Punkte. Wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, ungeachtet aller Gewalt, Herabwürdigung, und bedrohlicher Traurigkeit, dann ist es: Das Schönste Geschenk auf Erden ist es: lieben und geliebt zu werden!!!
Alles Liebe
Diny

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